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Mühlen der Niers

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Niersmühlen

Broich/Dammer/Abts/Niers(der Diebelsmühle
Broich/Dammer/Abts/Niers(der Diebelsmühle

Es folgt eine Liste der Niersmühlen von der Quelle (Kuckum, Beverath) bis Wachtendonk .
"Noch im Jahr 1836 trieb die Niers 49 Mühlen an, die bei einer Länge des Flusses von etwa 120 km in einem durchschnittlichen Abstand von kaum 3 km standen. Besonders eng lagen die Mühlen im Bereich des Oberlaufes, von der Quelle bis zum sogenannten Peeloch in Süchteln. Hier gab es zu Anfang des 19. Jahrhunderts auf einer Länge von etwa 30 km 21 Mühlen, d.h., etwa die Hälfte aller Niersmühlen war hier anzutreffen." aus 2000 Jahre Niers siehe Literaturverzeichniss

Mühlenliste

Wanlo Wildenrather Mühle(Mahlmühle), Schwalmermühle oder Vogtsmühle(Ölmühle),Pletsch Mühle(Brandsmühle Mahlmühle),Kappelsmühlealle Mühlen endeten 1870 aus XVI S 377 ff
Wickrath Weitzmühle Wickrathberger Mühle Schloßmühle Wickrath, Wickrather Papiermühle Wetschewellermühle aus XVI S 377 ff
Odenkirchen Henkensmühle Steinsmühle Burgmühle Pixmühle Eikesmühle Bellermühle Güdderather Mühle
Rheydt ZoppenbroichermühleSchloßmühle
Gladbach Nonnenmühle Broichmühle
Korschenbroich Herrenshoff Myllendonker Mühle Klippertsmühle
Neersen Neersenermühle
Viersen Gibbermühle Cloerathermühle
Oedt Grefrath Süchteln Oedtermühle Langendonkermühle Neersdommermühle Holtzmühle Mühlhausener Mühle
Wachtendonk Wachtendonker Mühle Holtheydermühle

Odenkirchen 1801

Tranchot  Müffling Odenkirchen
Tranchot Müffling Odenkirchen Quelle Wikipedia Bureau topographique de la carte des quatre Départements réunis de la rive gauche du Rhin 1801, 1815-1815 Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei

die Niers als Grenze

Dreiländereck
Dreiländereck die Karte zeigt den drei herzogtum Grenzpunkt bei der Clörather Mühle. Erreichbar nur von der Niers

Dreiländereck an der Clörathermühle

Niersmündung
Niersmündung

An dieser Stelle treffen sich die wichtigsten Herzogtümer der damaligen Zeit am oberen Nierslauf.
- Kur Cölln
- Herzogtum Jülich
- Herzogtum Geldern
Diese Konstellation gilt bis zur Franzosenzeit. Die anderen niederrheinischen Anwärter, Kleve und Berg oder auch Preussen fehlen hier noch.
Die Herrschaftsbereiche haben unsere Heimat ungefähr 700 Jahre geprägt, als keine Episode.

Die neuen Probleme der Niers sind die alten. Daher hierzu ein Auszug aus dem Reisebericht des französischen Präfekten von 1810:
Aus XVII 242 f

„ Dieser kleine Fluss ist schwach eingedeicht; seine morastigen Wasser sind bedeckt von Schilfrohr, Gräsern und vor allem von Wasser-Ranunkel. Sein Lauf ist oft unterbrochen, sei es durch Fabriken, sei es durch Sandbänke; die Niers verursacht daher große Schäden. Um dem abzuhelfen, ließen die drei Fürsten, unter denen das Land aufgeteilt war, der König von Preussen, der Kurfürst der Pfalz und der von Köln, im Jahre 1769 eine gemeinsame Verordnung aufsetzen, deren wichtigste Verfügungen waren : die Säuberung des Flusses, die dreimal jährlich ab Süchteln zu wiederholen war, das Freimachen der Sandbänke auf Kosten der Anrainer und die Bestimmung der Höhe, wo die Müller das Wasser ableiten. Auf Vorschlag des Unterpräfekten von Kleve wurden im Juni 1806 zwei Inspektoren damit beauftragt, die Ausführung dieser vorsorgenden Bestimmungen zu überwachen „

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