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HS Holtum

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Stadt- und Ortsteile von Wegberg, Kreis Heinsberg (Regierungsbezirk Köln), siehe auch Kapellen

Nach dem Schreiben rund um Wegberg [3.115 KB] handelt es sich bei dieser Mühle um die Broekmühle. Tatsache ist, das auf alten Karten an diese Stelle eine Windmühle stand.

Die erstmals 1312 erwähnte „Broecmolen“ lässt sich heute nicht mehr genau lokalisieren. Manche Forscher vermuten in ihr die
ehemalige „Holtumer Windmühle“, auch Beecker Mühle genannt. Auffallend ist, dass es in den Flurbüchern Beeck von 1826, in der
Flur Holtum eine Gewannbezeichnung „Brochhütt“ gibt. Die Mühle in Beeck muss den Roggenzins an den Herrn von
Wassenberg liefern (1387). Pfandherr ist zu dieser Zeit Herzog Philipp der Kühne von Burgund
73. Der Beecker Zoll, worunter auch der Wegzoll zu „Weckberck“ gehörte, war einem Heinrich Reinartz für 22 ¼ Goldgulden verpachtet (1500)74. Es wird auch von einer Vollmühle auf der Beecker Heide aus dem 17. Jh. berichtet, diese sei mit der Zeit „vergänglich“ geworden. Im oben erwähnten Jahr jedenfalls erhielt Friedrich von Beeck, nach dem Tode seines Bruders Rutger, die Laten und Kurmede von „Broecmolen“ als Brabantisches (Lehnsbuch des Herzogs Johann III.von 1312 – 135076) bzw. Wassenberger Lehen übertragen. Im ältesten Lehnsregister von Wassenberg (1505 – 1530), publiziert durch Leo Gillessen und Freiherr von Negri (1926), hören wir jedoch
nur etwas von: „[...] friederichs hoeffstat van Gnadendonck
78 [...]“. Alfer und Peters geben in ihrer Chronik das „Gnadende Lehen“ an.
Demnach soll es sich hier um das heutige Vikariegrundstück handeln. Das Gnaden-Dunker Lehen besaß vor den „von Brempt“,
der Menier von Wyenhorst. 1662 ist ein Jakob Naelen Lehnsträger und 1693 bezieht Arnold Brunen aus Rath den Hof. Zum Lehen
gehörten 3 Morgen 2 Viertel Ruten Land auf dem Scheutelberg. Mittwoch nach St. Laurentius 1516 wird Johann von Brempt d.J.
anstelle seines Vaters Johann mit einer Hofstatt zu Beeck belehnt. Zu dieser gehört einer kleiner Bend gelegen „by der kirchen wedom von Beyck“ (beim Pfarrhof der Kirche Beeck). In einem Verkaufsbrief von 1601 ist von mehreren Mühlen in Beeck
die Rede
81, welche damit gemeint sind wird nicht gesagt, zum Kirchspiel Beeck gehörten jedenfalls die Buschmühle und die
Beecker Windmühle. Vermutlich gehörte die Mühle zum Komplex der Burg- und Mottenanlage. So wie wir es von Tüschenbroich her kennen und wie es in Forst auch der Fall gewesen ist. Die Holtumer Mühle wird im Jahre 1559 als Zubehör des Hauses Beeck erwähnt. Sie gehörte damals dem Juncker Johann von Kriekenbeck. Sie war an Daniel von Holtum für 18 Taler und 18 Malter Roggen jährlich verpachtet. Theoretisch denkbar wäre es auch, dass es sich hier um die untergegangene Gripekovener Mühle handeln könnte.

alte Mühle

Neue Mühle ??

Neue Mühle Fertig 10. 2010

Beginn des 2. Bausabschnittes 8.2011

Stand November 2011 Fertigstellung?

im Hintergrund die Beecker Kirche
im Hintergrund die Beecker Kirche

aus der Nähe Nov. 2011

Okt 2014

Oktober 2014 Jetzt fehlt nur noch das Rad. Drehhaube ist auf die Windachse auch

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