Zumdahl

Zumdahl

Wasserschloß an der Wurm
Wasserschloß an der Wurm Rechteckige Wasseranlage. An einen quadratischen, im Untergeschoss geböschten Turm aus spätgotischer Zeit, später verändert und mit geschweifter Haube versehen, lehnt sich das zweigeschossige Wohnhaus aus dem 18. Jh. Das Haus wie auch die erneuerten Wirtschaftsgebäude gehen auf ältere Gebäude zurück.

aus http://de.wikipedia.org/wiki/Gut_Zumdahl

Geschichte

Die Geschichte des Hauses liegt weitgehend im Dunkeln. Nachrichten hierüber sind nur spärlich vorhanden. Bei Gut Zumdahl handelt es sich um ein Anwesen, das wahrscheinlich auf das 15. bis 16. Jahrhundert zurückgeht. Das als Besitz eines Herrn Graass im Codex Welser von 1723 abgebildete Haus Dahll könnte mit Zumdahl identisch sein.

Nach Edmund Renard (siehe Lit.) stammt möglicherweise ein Jacobus de Valle sive Dhall, 1498 Propst zu Heinsberg, von Haus Zumdahl. Vor 1846 war das Anwesen im Besitz eines Theodor Anstrup, danach im Besitz der Familie Havers und später der Familie Schoen. Um das Jahr 1900 gehörte die Anlage einer Frau Oberlandesgerichtsrat Schoen aus Colmar.
Gebäude

Gut Zumdahl besitzt einen nahezu rechteckigen Grundriss und ist von einem Wassergraben umgeben. Sein quadratischer Eckturm, dem sich ein schlichtes Wohnhaus aus dem 18. Jahrhundert anschließt, stammt aus dem 15. bis 16. Jahrhundert.