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Hehn

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Hehn

Erbaut 1870/71 gegen den Willen der bischöflichen Behörde im "heiligen Pesch" als Nachbildung der Waldnieler Friedhofskapelle. Das Gnadenbild innen stammt um ca 1700 .aus I41f
weiteres unter Wegekapellen in Mönchengladbach siehe Info Kapellen MG

Interessant auch die Geschichte vom Hehner Heilwasser. Ein zu Geschäftstüchtiger war wohl der Meinung, warum nach Baneux, bleiben wir im Hehn und bringen Heilwasser aus der Heilquelle in Umlauf. Das ging auch so lange gut, bis man herausfand, das es sich um schlichtes Brunnenwasser handelte. Heute nennt man das Plazeboeffekt.

Denkmalliste MG:
Die Gnadenkapelle ersetzt eine ältere Fachwerkkapelle von 1765 am „hl. Pesch“, seit dem 16. Jahrhundert Wallfahrtsort.

Die heutige Kapelle stammt aus den Jahren 1870/71 und steht in ihrem ursprünglichen baulichen Zusammenhang mit der Pfarrkirche Mariä Heimsuchung (1851/51) und einer ehemaligen Krankenstation (Übernahme 1868) auf der gegenüberliegender Seite der Straße Heiligenpesch.

Die freistehende Backsteinkapelle kopiert die Friedhofskapelle von Waldniel und wurde von einem Baukomitee, also ohne Architekt errichtet. Die gleichseitige achteckige Kapelle ist ganz von einem Mauersockel umgeben. Die zur Straße liegende Seite ist als Eingangsseite ausgezeichnet. Das Schieferdach ist achtfach gebrochen und läuft in einem mittig angebrachten Dachreiter zusammen. Dieser hat ein Glöckchen und trägt ein Kreuz. Das innere schließt mit einem Kreuzrippengewölbe.

Der ausgewogene Bau ist aus bauhistorischen wie als alter Wallfahrtsort aus religionshistorischen Gründen schützenswert.

Maria Heimsuchung

kapelle
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Innenansicht