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Busch

Dülken Busch

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Gedenkstätte für die Toten des 1. Weltkriegs
Gedenkstätte für die Toten des 1. Weltkriegs

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Geschichte
Bereits 1915 beschloss der Dülkener Verschönerungsverein mit Unterstützung des Bürgermeisters Voß, baldmöglichst einen Heldenhain nach Plänen des Düsseldorfer Architekten E. Hardt im "Kaiser-Wilhelm-Park", heute Stadtgarten, zu errichten. In dem Hain sollte für jeden gefallenen Dülkener Soldaten eine Eiche gepflanzt und an dieser eine Metalltafel mit Name, Geburts- und Todestag und Regimentszugehörigkeit befestigt werden. Dieser Plan wurde aus unbekannten Gründen nicht verwirklicht.

Die beiden Kirchengemeinden in Dülken richteten 1921 bzw. 1926 Gedenkstätten für ihre Gefallenen des 1. Weltkriegs in ihren Kirchen ein. Die Vertreter der Zivilgemeinde konnten sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf ein Kriegerdenkmal einigen, obwohl Kriegervereine mehrfach Geld zu diesem Zwecke gespendet hatten. Daraufhin entschloss sich zunächst die Sektion Dülken-Nette 1926 zur Errichtung einer Erinnerungsstätte für die "gefallenen Helden der Dülkener Nette". Diesem Beispiel folgten 1928 die Bewohner der Sektion Busch mit Unterstützung des Bürgermeisters Dr. Lürken. Das Denkmal kostete einschließlich Entwurf 2.800,00 Mark, die gärtnerische Anlage sowie Aufstellung nochmals 1.2000,00 Mark. Am 10.06.1928 fand unter großer Anteilnahme der Einwohner der Sektion und ihrer Vereine durch den Kaplan Plümpe als Seelsorger des Bezirks und durch den Bürgermeister die Denkmalsweihe statt.
aushttp://www.viersen.de/C125704A0030C552/html/3C2FA6FF4C797BD1C1257111003AA1D5?OpenDocument