Niederkrüchten Brempt

Inselschlößchen

Brempt
Brempt Harikseee Restauriertes Inselschlößchen Ich denke, daß es vor dem Brand ein bischen geheimnissvoller war

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Beschreibung

möchte man näheres zum Inselschlösschen dann sogar auf http://de.wikipedia.org/wiki/Insel-Schl%C3%B6sschen oder einfach mal unter http://www.hariksee.com nachschaun

Text aus Denkmalliste Kreis Viersen ;
Das „Inselschlösschen“ am Hariksee wurde 1891 für den damaligen Besitzer von Haus Clee in Waldniel, Bartholomäus Rosbach, errichtet. Die Entwurfspläne stammen von Friedrich Kersten aus Waldniel. Ursprünglich befand sich das Haus auf einer Insel im Hariksee; erst später wurde eine Brücke über den See geschlagen und somit von zwei Seiten aus der Zugang ermöglicht.

Grund- und Aufriss des Baukörpers sind in zeit- und bautypischer Manier stark malerisch zergliedert. Der Kernbau erhebt sich auf leicht rechteckigem Grundriss über ein Voll- und ein Dachgeschoss und wird von einem Walmdach überfangen. Prägend sind jedoch die zahlreichen Aus- und Aufbauten in Form von flach gedeckten Eck- und Mittelrisaliten sowie zwei runden Ecktürmen. Zinnenkränze und verschieferte Turmhelme in verschiedenen Formen (mit und ohne Grate) mit Wetterfahnen geben der Villa ein romantisches Gepräge. Mauerwerksblenden, Konsolfriese, kleine Treppengiebel, steigende Rechteckfriese und kräftig profilierte Traufgesimse tragen zur starken Zergliederung bei, die von allen Seiten eine jeweils neue und lebendige Ansicht bieten. Im Gegensatz zu den Turmhelmen scheint das Walmdach, ausweislich alter Ansichten, ursprünglich Dachziegel besessen zu haben. Die Fensteröffnungen sind hochrechteckig in das Mauerwerk eingeschnitten, in den Zwerchhausgiebeln teilweise spitzbogig, sonst gerade geschlossen.

Im Inneren verbindet eine Treppe im zum See gewandten Mittelrisalit Erd- und Dachgeschoss. Laut örtlicher Überlieferung befanden sich in dem Gebäude zwei kleinere Räume mit der Küche sowie ein großer Gesellschaftsraum, der im Dachgeschoss zu vermuten ist, wo auch heute noch ein Austritt mit originalem gusseisernem Ziergitter den freien Blick auf den See ermöglicht. Abgesehen von seiner Kernsubstanz und den genannten Details besitzt das Gebäude nach mehreren Um- und Anbauten sowie einem Brandschaden im Frühjahr 2002 keine weiteren historischen Originalbauteile.

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