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Hinsbeck

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Hinsbeck ist ein Stadtteil von Nettetal im Kreis Viersen in Nordrhein-Westfalen, welches durch die kommunale Neugliederung 1970 aus der Stadt Lobberich, der Stadt Kaldenkirchen und den Gemeinden Breyell, Leuth und Hinsbeck entstand.

Hinsbeck ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und innerhalb der flachen niederrheinischen Landschaft als "Bergdorf" und "Hinsbecker Schweiz" bekannt. Seine städtebauliche Gestalt wird wesentlich geprägt durch die Lage am Abhang der Hinsbecker Höhen, die dieses Gebiet landschaftlich dominieren. Nähert man sich dem Ort von Westen, bietet sich mit dem Blick auf die katholische Pfarrkirche St. Peter ein eindrucksvolles Ortsbild.

Johanniskapelle

Johanniskapelle Hinsbeck
Johanniskapelle Hinsbeck Ersterwähnung in einer Urkunde von 1617, worin der DEkan der Kathedralkirche zu Roermond dem Pastor in Leuthn über die Einrichtung eines Benefiziums unterrichtet. Um den umliegenden Bauernschaften auch in der Woche den Messbesuch zu erleichtern, wurde sie 1671/1672 vergrößert. Um den Bestand machte man sich keine Sorgen,m wurden doch nach einer Übersicht im Jahre1838 116 messen pro Jahr dort gelesen. 1854 erfolgte eine Renovierung nach Plänen des Kölner Architekten Vinzenz Statz In diesem Bauzustand präsentiert sich die Kapelle jetzt Nach dem 2. Weltkrieg nahm sich die St.Johannes Bruderschaft Hinsbeck-Schlöp der Kapelle an 1950 wurde sie renoviert Im Mai 1970 wurde die Kapelle durch einen Einbruch beschädigt. Die gestohlenen Figuren konneten wiedergefunden werden. Im DEzebmer 1970 wurde erneut eingebrochen und verwüstet Von 1979/- 1980 wurde die Kapelle erneut durch die Bruderschaft renoviert. Einbruchshzemmende Maßnahmen wurden eingefügt Von Frühjahr bis Herbst kann die Kapelle bis zu einem Gitter betreten werden. aus XXXI S143ff.
Vorderansicht
Vorderansicht

Kreuzweg

Kreuzwegkapelle
Kreuzwegkapelle auf der Straße nach Grefrath vor der Mühle

Heilig Geist Kapelle

Am Siegershof
Am Siegershof Am Radrundweg Nettetal gelegen. Auf Schild Kaminholz achten. Die Kapelle liegt etwas versteckt rechts hinter einem Haus. Erbaut 1897 renoviert 1987

Innenansicht

sehr gepflegtes Innere
sehr gepflegtes Innere

Licht

Kapelle des Krickenbecker Schlosses

info zur Kapelle

Die Rochuskapelle
In der Lombardei verstarb vor 675 Jahren der Nothelfer Rochus, der besonders in Hinsbeck und Leuth verehrt wird. Traditionell treffen sich am dritten Samstag im August die Gläubigen aus Hinsbeck und Leuth an der Rochuskapelle. Die 314 Jahre alte Kapelle liegt versteckt unter hohen Laubbäumen an der alten Landstraße gegenüber Schloss Krickenbeck auf der westlichen, der Leuther Seite der Nette zwischen Hinsbecker Bruch und Schrolick.

Vor und nach der Messe ist die Kapelle zugänglich. Dann ist auch die Bemalung, ein Bild des Heiligen Rochus, zu betrachten, die der Hinsbecker Heimatmaler Jakob Lückertz schuf.

Die Rochuskapelle ist eine schlichte, einschiffige Backsteinhalle mit flacher, dreiseitiger Abside aus dem 17. Jahrhundert mit geschweiftem Fassadengiebel. Sie stellt aus architekturhistorischer Sicht ein Beispiel ländlicher Sakralarchitektur des ausgehenden 17. Jahrhunderts dar. Wegen der isolierten Lage der Kapelle wurde sie früher des öfteren beschädigt. 1972 wurde sie von Unbekannten innen total verwüstet, so dass die Rochusfigur in Hinsbecks St. Peter-Kirche überführt wurde.

Aus http://www.henrifloor.nl/teksten/duitsland/nettetal.htm