HS Dalheimer Mühle

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Die Ortschaftbesteht aus den Teilen "Dalheim" sowie "Rödgen" und liegt unmittelbar an der deutsch-niederländischen Grenze. Um Dalheim-Rödgen liegen große Waldgebiete. Im Norden liegt der Meinweg-Wald, im Süden der Dalheimer Busch und Effelder Wald. Der Ort befindet sich im Naturpark Maas-Schwalm-Nette. Zu Fuß lässt sich in den Niederlanden der Nationalpark De Meinweg und das ehemalige Kolleg St. Ludwig erreichen.

Bilder der neuen Dahlheimer Mühle siehe Hier


die erste Erwähung ist von 1231 In diesem Jahr erwarben die Zisterzienserinnen von Ophoven die Mühle nebst Weiher von Heinrich Herr zu Helpenstein. für 50 kölnische Mark aus X.109

aus http://www.historischer-verein-wegberg.de/UW-Wegberg/UW%2016.pdf
Die Mühle wurde 1775 neu aufgebaut, der Wappenstein am Mühlengebäude weist auf die letzte Äbtissin Maria Anna von Oyen hin. An der Mühle führte früher der Weg von Oberkrüchten nach Birgelen vorbei. Bei der Übertragung an das Zisterzeinserinnen-Konvent in Ophoven wurden Mühle und Weiher, direkt am Rothenbach gelegen, bereits erwähnt. Durch die französischen Besatzer ging der geistliche Besitz durch die Säkularisation in private Hände über. Beim Verkauf des Klostergeländes 1851 an den Oberregierungsrat Peter Wilhelm Ritz aus Aachen, wird daher unter Punkt 7 nur die Rödgener Mühle mitverkauft. Der Kaufpreis für den gesamten Komplex betrug 57.525 Reichstaler. 1858 zahlt der Müller Michels 23 Taler Pacht für den halben Weiher, den Mühlenkamp und ein Stück Rottland hinter seinem Garten. Graf von Schaesberg wünschte nun von ihm die Übernahme der anderen Hälfte des Weihers, er wolle dafür dann die halbe Jagd und die Fischerei-Nutzung, ob es dazu kam ist nicht bekannt. Anfang Dezember 1858 ist nämlich ein neuer Pächter auf der Mühle. Der Müller Stieckelbrock zahlt für die Übernahme des Inventars 500 Taler. 1860 stand die Mühle dann zum Verkauf. Die Erben des Mathias Sartingen in Dülken, ließen
durch den Notar Eskens in Wegberg eine Zeitungsanzeige schalten, 3000 Taler waren geboten. Noch am gleichen Tag wurde ein Notarsakt mit dem Käufer Johann Hermann Schippers aus Winkeln aufgesetzt. Er zahlte 4000 Taler, die sich vier Erben teilen. 2000 Taler sind allerdings erst in beliebigen Raten in den nächsten fünf Jahren zu zahlen, die mit 4% verzinst wurden. Im April 1898 kommt endlich der Ankauf durch den Grafen Heinrich
von Schaesberg zustande, nachdem der Mühlenpächter Schmitz verstorben war. Er zahlte 10.500 Mark an die Witwe Schippers (Helene Brunen) aus M. Gladbach. Der Graf verpachtet die Mühle dann für 150 Mark. 1899 erhält er eine Konzession zum Betrieb und Anbau eines Restaurants, da die bisherige Schenkwirtschaft und die Mühle, bedingt durch den Tod des Pächters still lag. Neuer Pächter sollte der Sohn des bisherigen Pächters G.
Thönissen werden, der bislang auf einer anderen Mühle arbeitete und nun heiraten wolle.
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Bis 1958 war sie noch in Betrieb. Im Mühltentrakt befinden sich zwei Mahlwerke. An dieser Stelle wurde wegen der nahen Grenzen auch oft geschmuggelt, die an der Grenzstation des Bahnhofes wohnenden Zöllner hatten viel zu tun.

Dalheimer Mühle Neu

vereistes Mühlrad

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