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Viersen Stadt

Stadtgebiet

Tranchot  Müffling Viersen
Tranchot Müffling Viersen Quelle Wikipedia Bureau topographique de la carte des quatre Départements réunis de la rive gauche du Rhin 1801, 1815-1815 Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei

DieStadt Viersen liegt am linken Niederrhein im Westen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und ist eine große kreisangehörige Stadt des Kreises Viersen im Regierungsbezirk Düsseldorf. Die Stadt ist Sitz des Kreises Viersen. Entgegen der weit verbreiteten Meinung leitet sich der Stadtname nicht von „vier Seen“ ab, sondern von dem alten Namen „Viers“ des heute so genannten „Dorfer Bachs“ in der Nähe der „Kaisermühle“.

Hier die Kreuze im direkten Stadtgebiet

  • alter Kreuzweg
  • Kriegerdenkmäler
  • Gereonplatz
  • Klosterweiherstr
  • Willy Brandt Ring
  • Portinunkulaweg
  • eiserne Hand

Alter Kreuzweg /Fußfälle

Vom Löhweg über die Remigiusstr , Portinkulaweg bis zum Boscher Heiligenhäuschen konne ich einige Kreuzwegbilderstöcke finden. Das ALter lag zwische 1781 und 1789. Bis auf einen alle die gleiche Ausführung. Wahrscheinlich hat dieser Kreuzweg Reigiuskirche und Kloster / Beginenhof verbunden

Kriegerdenkmäler

2 Kriegerdenkmäler befinden sich in Parks an der Freiheitsstr. Sie erinnern an die Krieg 1871 und 1914f.

Gereonsplatz

Am Gereonsplatz befinden sich 2 Wegekreuze

Booschheiligenhaus

KLoster, Ecke Klosterweiherstr liegt das Heiligenhaus

Willy-Brand-Ring Hofstr

Ansichten

info

Beschreibung
Das Heiligenhäuschen aus Backstein wird im Jahre 1847 aus Dankbarkeit errichtet; denn ein Jahr zuvor brennt der Bronkhorsthof ab und zum Dank dafür, dass kein Mensch ums Leben gekommen oder schwer verletzt worden ist, stiftet man das Häuschen.

Es ist etwa 3,00 m hoch und besitzt ein kleines, schiefergedecktes Satteldach. Die kleine, rundbogige Holztür mit dem eingelassenen Fenster wird erst 1960 angebracht.

Im Inneren befindet sich geschützt hinter einer Glastür eine Muttergottesfigur mit dem Jesuskind, das sie auf dem Arm trägt. Es handelt sich um eine sogenannte Prozessionsmadonna oder auch Anziehfigur, bei der lediglich der Kopf und die Hände aus Holz geschnitzt sind, während der Rumpf aus einem Holzgestell besteht. Darüber trägt Maria ein weißes Gewand, das natürlich nicht mehr das ursprüngliche ist. Maria wird mit Krone und Zepter als Himmelskönigin dargestellt. Das Jesuskind hält die Weltkuppel in der Hand.

In der großen, tonnengewölbten Nische befindet sich im Gewölbe vor der Figurengruppe eine Ewig-Licht-Lampe und ein gusseisernes Glöckchen, vor der sich wohl früher die Nachbarschaft zur Andacht versammelt. Regelmäßig im Mai wird die Muttergottes verehrt, und es ist auch üblich, hier bei schweren Krankheiten zu beten.

aus http://www.viersen.de/C125704A0030C552/html/0C629FF9C6659D56C125708400484AC2?OpenDocument

Portiunkulaweg Marienbild

An der eisernen Hand

Anlaufpunkt für Geo hopper
Anlaufpunkt für Geo hopper

dazu die passende Sage

aus XXXIV S 29f "Dieses Kreuz, ein altes Rechtsmal, das früher unter einer mächtigen Linde mitten im Huester Feld stand, bezeichnet vielleicht eine alte Gerichtsstättte. Der Sage zufolge entschied einst eine eiserne Hand über einen langwierigen Streit der Viersener.im 13. Jhd, als die Bevölkerung Viersens stark zugenommen hatte, wurde das Kirchlein zum hl. St Remigius zu klein. Damals machten die Gelt- und Lakseite mit den Orten Hamm, Beberich, Ummer und Heimer den Vorschlag, eine neue, größerer Kirche in der Mitte dieser Ortschaften, im Huester Feld, zu errichten. Zu einem Neubau an der Stelle, wo das alte Kirchlein stand, weigerte man sich entschieden. Da aber die andere Hälfte der Stadt, Kirchseite genannt, auf einenn Neubau der alten Stelle bestand, machte die Lakseite Anstalten, sich von der alten Mutterkirche zu trennen. Es kam schon soweit, das schon Baumaterialien im Huester Feld zusammengefahren wurden, um mit dem Kirchbau bald beginnen zu können.
Da geschah es eines Nachts, das alle Bausteine von einer allmächtigen hand fortgetragen und neben der alten Kirche niedergelegt wurden. Die Lakseite wollte aber nicht nachgeben undihre Leute kartrten die Steine wieder zurück zum Huester Feld. Als nach mehrmaligen Versuchen die Steine am anderen Morgen immer wieder an der alten Kirche vorgefunden wurden, gab die Lakseite auf. Man versöhnte sich und beschloß einmütig, die Kirche dort neu zu bauen, wo bereits unter Kaiser Karl dem Großen eine Kapelle gestanden hatte. Aus diesem alterhwürdigen Kirchlein sei die Pfarrkirche hervorgegangen, und dort sollte sie auchz neu und größer erstehen. Denn wenn "eine eiserne", d.h., allmächtige Hand sie nach der alten Stelle verweise, dann würden die Bauleute im uester Feld vergeblich arbeiten. So erbaute man einmütig die größere Remigiuskirche, die heute noch das Stadtbild Viersens prägt. Zum steten Andenken an dieses Ereignis hat die Gemeinde das Kreuz mit der eisernen Hand im Huester Feld errichten lassen.

das Original befindet sich im Stadtarchiv Viersen


1408 wurde die Pfarre in zwei Zehntbezirke eingeteilt, in die "Kirch- und Lakseite". Für die Kirchseite wurde der Zehnt in Naturalien, und für die Lakseite in Geld als Pacht von den Schöffen und Geschworenen erhoben.

aus XXXXI Seite 36
Bei diesem Kreuz handelt es sich um eine alte Gerichtsstätte., die bereits 1408 als Kreuz mit der eisernen Hand bezeichnet wird. Da Kreuz in seiner heutigen For stammt aus dem jahre 1910, der Korpus aus de 18 Jhd.. Die Hand ist ein Rechtssymbol, das den Gerichtsfrieden in einem bestimmten Gebiet markiert und ist daher an alten Gerichtsstätten häufig anzutreffen. Außerhabl von nSiedlungen fand man mit ähnlicher Bedeutung oft die "Eiserne Hand". In den Flurnamen hat sich die Bezeichnung erhalten. Damit werden z.B. Bann wälder markiert, um Forstfrevler abzuhalten.