Dülken

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Tranchot  Müffling  Dülken
Tranchot Müffling Dülken Quelle Wikipedia Bureau topographique de la carte des quatre Départements réunis de la rive gauche du Rhin 1801, 1815-1815 Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei

Dülken ist mit ca. 20.000 Einwohnern nach Alt-Viersen der zweitgrößte Stadtteil der Stadt Viersen (Nordrhein-Westfalen). Der Ort liegt am Südrand des Niederrheinischen Tieflandes und grenzt an das Stadtgebiet von Mönchengladbach sowie an die Viersener Stadtteile Boisheim, Süchteln, Alt-Viersen und an Amern, einen Stadtteil von Schwalmtal. In Dülken entspringt die Nette.

Historisch gesehen ist Dülken eine nördlich jülicher Grenzfeste, die das Gebiet gegen das Gelderland absichern sollte.

Neues aus Dülkensiehe hier

  • Boisheimerstr
  • Narrenmühle
  • Mariensäule
  • Eintrachtstr
  • Centrum
  • Kriegsopfer

Boisheimerstrasse

auf der Straße zwischen Dülken und Boisheim
auf der Straße zwischen Dülken und Boisheim

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Beschreibung
Die Backsteinkapelle an der Boisheimer Straße in Dülken, die im Jahre 1960 renoviert wird, wird vermutlich anlässlich eines hier geschehenen Unfalls errichtet.

An den vier Ecken der Kapelle befinden sich schräg ausgerichtete Wandpfeiler. Darüber verläuft ein zweifach abgetrepptes Gesims um den gesamten Bau. Eine große, bis zum Dachansatz reichende rechteckige Öffnung führt über eine Stufe ins Innere. Ein mit Schieferschindeln gedecktes Zeltdach schließt die Kapelle nach oben ab. Als Bekrönung ist auf der Dachspitze ein kleines Kreuz angebracht.

Im Innern hängt ein großes Eichenkreuz mit einem Christuskorpus aus dem gleichen Material an der rückwärtigen Wand. Über Christus: das INRI-Zeichen, unter dem Kruzifix befindet sich die Inschrift:
ERNEUERT MISSION 1960;
in einem eingelassenen Holztäfelchen darunter
ANNO 1768
(vermutlich ein Reststück des ursprünglichen Kreuzes).

Vor dem Kreuz ist eine kleine Gebetbank aufgestellt. Eine schmiedeeiserne Tür verschließt den unteren Teil des Eingangs.
aus http://www.viersen.de/C125704A0030C552/html/84D1EBE43F73E2ECC12570A8002EEB80?OpenDocument

Ehrenmal Boisheimerstr

Dülken Narrenmühle

ohne Titel ohne Eintrag
ohne Titel ohne Eintrag

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Beschreibung
Das Kreuz aus Muschelkalk mit neugotischen Schmuckelementen ruht auf einem hohen, sich nach oben verjüngenden Sockel. Darauf folgt die Basis des Kreuzunterbaus, die aus Fußplatte, Kehle und Wulst gebildet wird. In der Fußplatte befindet sich die Inschrift: H. Feldmann, Dülken.

Im Mittelblock des Kreuzes wird auf 3 Seiten in einem spitzbogig ausgesparten Feld ein Dreipassmotiv wiedergegeben. Beiderseits des Blendspitzbogens ist Rankwerk in den Stein eingraviert. Eine profilierte Abschlusshaube, bei der besonders die der griechisch dorischen Architektur entnommenen Regulae (kleine Leisten) auffallen, schließt den Mittelblock ab. Das bekrönende Kreuz ruht auf einem kleinen Sockel, der vorn mit einem Vierpass-, an den Seiten mit einem Spitzbogenmotiv mit vorkragender Überdachung verziert ist. Die Arme des Kreuzes mit Korpus aus Bronze und dem INRI-Zeichen enden halbkreisförmig.

Der heutige Standplatz des Kreuzes ist nicht der ursprüngliche. Es steht vormals vor der Narrenmühle. Erst im Jahre 1954 wird es auf die Westseite des Platzes versetzt.
aus http://www.viersen.de/C125704A0030C552/html/C3BCA339F009936EC12570A80034D70E?OpenDocument

Mariensäule am Lunapark

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Beschreibung
Die Mariensäule wird im Jahr 1838 anstelle einer kleinen, jahrhundertelang bestehenden Kapelle, die 1838 abgebrochen wird, aufgestellt. Der ursprüngliche Standort der Säule ist in einer kleinen Anlage an der Gabelung Süchtelner Straße/Ecke Viersener Straße von einem Schutzgitter umgeben.
Der Entwurf der Säule stammt von Vincent Statz, Dombaumeister in Köln, die Figur von Peter Fuchs.
Am 21.10.1968 wird die Mariensäule aufgrund einer Straßenberichtigung in die dem Lunapark vorgelagerten Grünfläche umgesetzt.
Auf einem zweistufigen Unterbau erhebt sich die aus Sandstein gebildete Mariensäule mit achteckigem Sockel, in dem die Jahreszahl 1838 eingraviert ist. Eine weitere Inschrift, von der noch schwache Farbspuren zu sehen sind, ist nicht mehr zu entziffern. Der darüber aufragende, ebenfalls oktogonale Säulenschaft wird aus schlanken Spitzbogenblenden mit eingeschriebenen Dreipassformen gebildet. Hierauf folgt ein kleinerer, wiederum achtseitiger Aufbau, der die Gestal-tung der unteren wiederholt. Ein Kranz mit Kreuzblumenmotiven schließt die Säule nach oben hin ab. Die bekrönende, in betender Haltung dargestellte Marienfigur aus Sandstein steht auf einer Halbkugel. Sie ist in ein langes Gewand gehüllt. Die ehemals farbige Gestaltung der Figur, wie auch die der übri-gen Säule, wird 1948 zugunsten des natürlichen Sandsteinfarbtons beseitigt.

Die Anfänge der Errichtung von Mariensäulen liegen in Italien zur Zeit der Renaissance um 1487. Im Barock kommt es aufgrund einer verbreiteten marianischen Volksfrömmigkeit zu einer vermehrten Aufstellung von Mariensäulen. Im Zeitalter der Aufklärung zurückgedrängt, erfährt die Marienverehrung und gleichzeitig die Errichtung von Mariensäulen durch die Verkündigung des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis Marias durch Papst Pius IX im Jahr 1834 einen erneuten Aufschwung. In eben diese Zeit fällt die Aufstellung der Dülkener Mariensäule, die als Bedeutungsträgerin ihrer Epoche sowohl religiöse als auch politische Inhalte vermittelt.

Am 21.10.2001 wird eine Replik der Mariensäule an ihrem historischen Standort eingeweiht. Die Originalfigur aus Sandstein wird 2002 im Eingangsbereich der Pfarrkirche St. Cornelius aufgestellt, um sie vor schädlichen Witterungseinflüssen zu schützen und weiterem Steinzerfall zu bewahren.

aus http://www.viersen.de/C125704A0030C552/html/624DFFFA46A09A06C1257092004BA4FF?OpenDocument

Eintrachtstr

info Eintrachtstr

Beschreibung
Auf einem modernen Holzkreuz des 20. Jahrhundert befindet sich der farbig gefasste Christuskorpus aus dem 18. Jahrhundert

Das Kruzifix stellt ein weiteres bedeutendes Beispiel, der im Raum Viersen zahlreich vertretenen religiösen Straßendenkmäler, für die Volksfrömmigkeit dieser Region dar.

aushttp://www.viersen.de/C125704A0030C552/html/833F07479C9A15C8C12570AD0051C8BD?OpenDocument

Kriegsopfergedenken

an der Stadtmauer
an der Stadtmauer

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Beschreibung
Das Kriegerdenkmal in Dülken, das 1934 von dem Bildhauer Willy Meller aus Bad Godesberg geschaffen wird (Denkmalenthüllung 21.10.1934), steht vor der alten Stadtmauer in der Nähe des einzig erhaltenen Turmes, dem ehemaligen Gefangenenturm.

Auf einem rechteckigen Sockel aus Tuffstein befindet sich die überlebensgroße Gestalt (etwa 3,80 m hoch) eines jungen Kriegers aus dem gleichen Material. Die Figur soll den jungen Siegfried als Symbol für Kraft und Stärke repräsentieren. Das verdeutlicht die Darstellung Siegfrieds in ihrem extremen Vorwärtsschreiten als auch das Ballen der rechten Faust und das Halten des kurzen Schwertes in der linken Hand. Der Krieger trägt ein kurzes gegürtetes Kampfkleid, das oberhalb der Knie endet. Zwischen den Beinen der Figur ist ein zusätzlicher Steinsockel zur Unterstützung angebracht.
Die Gesamtanlage wird durch fünf Basaltsteine ergänzt, die die Namen von 451 gefallenen Soldaten tragen. Diese rechteckigen Steinblöcke, die von jeweils einem kleinen Bronzekreuz bekrönt werden, stehen im gleichmäßigen Abstand voneinander vor der Dülkener Stadtmauer. Die Maße der Blöcke: 2,00 x 0,93 m.

Die Kriegergedächtnisstätte an der Theodor-Frings-Allee kann aufgrund seiner inhaltlichen wie äußeren Darstellungsform als typisches Beispiel nationalistischer Denkmäler gelten.

aushttp://www.viersen.de/C125704A0030C552/html/8CD237CA744A21A1C12570AD003854FD?OpenDocument

Kriegsopfer auf dem städtischen Friedhof